Wie ich es schaffe, Grenzen zu überwinden und mich meinen Ängsten zu stellen

Mir war schwindelig und mein Kopf brummte, doch innerlich empfand ich ein großes Glücksgefühl. Dieses besondere Gefühl von Glück, das sich bei mir nur dann einstellt, wenn ich mich zu etwas überwinden kann, vor dem ich große Angst habe.

Letzte Woche war es die schnellste Achterbahn Deutschlands, die in nur 2.5 Sekunden von 0 auf 100km/h beschleunigt. Für viele ein Adrenalin-Kick der besondern Art und mit großer Vorfreude verbunden. Für mich ein gewaltiger Schritt aus meiner Komfortzone, verbunden mit einer gehörigen Portion Angst und Nervosität. Gerade so an der Grenze dessen, was im Rahmen meiner regelmäßigen Angstbewältigungsübungen noch durchgeht.

Glück ist eine Überwindungsprämie

Ja, richtig gelesen. Ich setze mir regelmäßig Ziele, um raus aus meiner Komfortzone zu kommen und mich mit meinen Ängsten zu konfrontieren. Freiwillig, sowohl im Privaten als auch im Business. Einfach, weil ich dieses Gefühl liebe, das sich einstellt, wenn ich mich zu etwas überwunden habe. Und weil ich gemerkt habe, wie gut das meinem Selbstbewusstsein tut.

Es klappt aber nicht immer. Manchmal sage ich Dinge kurz vorher ab oder verwerfe sie, weil Angst oder Bequemlichkeit gesiegt haben. Oder ich ganz einfach an diesem Tag nicht so gut drauf bin. Ich habe bisher wenig Möglichkeiten gefunden, das zu beeinflussen.

Anders bei der Einflussnahme, warum ich manche Dinge unbedingt tun will, obwohl ich davor Angst habe. Also meiner Motivation, eine Sache durchzuziehen.

Hier habe ich für mich herausgefunden, dass diese sehr wohl beeinflusst, ob ich mich an etwas wage oder doch lieber einen Rückzieher mache. Wenn das Warum für mich passt, kann ich meine Grenzen überwinden und angstbesetzte Situationen aushalten.

In der Regel sind das für mich Dinge wie

  • meinen Kindern eine liebevolle und starke Mutter zu sein
  • selbst in der Verantwortung zu stehen (für meine Arbeit oder ein Geschehen)
  • die Neugierde, neue Plätze zu erkunden, Dinge auszuprobieren oder neue Menschen kennenzulernen
  • Sachen zu verschönern oder eine schöne Umgebung zu schaffen
  • mir eine bessere Zukunft zu erschaffen

Und wie passt hier meine Achterbahnfahrt rein? Nein, hier wollte ich nichts Neues ausprobieren oder mir den Tag verschönern. Hier gab es eine große Motivation meinerseits, meiner Tochter ein Vorbild zu sein, da sich ein gewisser Hang zur Ängstlichkeit leider durch die weibliche Seite meiner Familie zieht. Mit negativen Folgen, vor denen ich meine Tochter bewahren wollte. Dies gab mir an diesem Tag die Kraft, auch meine eigenen Ängste zu besiegen.

Welche „innere Mohrrübe“ gibt dir Kraft, Energie und Motivation?

Kennst du deine persönlichen Motivatoren, die dich zum Handeln und Überwinden deiner Grenzen bringen? Damit du z.B. dein erstes Webinar halten, deinen ersten Vortrag organisieren, deinen ersten Blogartikel veröffentlichen kannst?

Hier noch einige weitere Beispiele für positive Antreiber:

  • selbst in Aktion zu sein
  • das Vorbild anderer
  • Erinnerung an vergangene Erfolge oder Mißerfolge
  • eine besserer Zukunftsperspektive
  • etwas Sinnvolles und Wertvolles zu tun
  • unabghängig und frei zu sein
  • nach genussvollen Momenten zu streben
  • anerkannt zu sein
  • etc.

Sobald du deine „Mohrrübe“ kennst, kannst du sie bewusst gegen deine Angst und Neigung, es dir in deinem geschützten Raum bequem zu machen, einsetzen.
Es lohnt sich also, tief in deinem Innnern nach diesem „Lebenselixier“ zu schürfen!

Viel Erfolg dabei und schreibe mir gern, was du herausgefunden hast!

Herzlichst, Deine Katja

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