Wie Du Deine Ängste für Deinen Erfolg einsetzen kannst – sofort und wirkungsvoll

Es ist wahrscheinlich, dass Du schon seit Wochen, Monaten oder gar Jahren Dein Leben ändern willst. Aber etwas hält Dich davon ab:

Diese Etwas ist Deine Angst.

Aber es gibt Wege, sich der Angst zu stellen und sie zum Verbündeten zu machen

Niemand von uns kommt angstfrei auf die Welt. Fast alle Menschen haben Angst vor Neuem oder Veränderung. Manche auch vor Spinnen, engen Räumen, Brücken oder großen Menschenansammlungen. Und es ist nur natürlich, diese verschiedenen Ängste vermeiden zu wollen.

Manche unserer Angstreaktionen sind gesund, denn sie wollen uns vor realer oder  physischer Gefahr warnen. So zum Beispiel der alleinige Gang spät nach Mitternacht in eine dunkle Parkgarage. Oder der Sprung vom 5-Meter-Brett im Schwimmbad, der bei falschem Aufprall schmerzlich enden kann.

Manche Ängste können auch die Dimension eines eigenen Krankheitsbildes annehmen, etwa enorme Schüchternheit oder starke Sozialphobie. Diese gehören dann in die Hände eines erfahrenen Arztes oder Therapeuten.

Irrationale Ängste sind ein Signal, sich vorwärts zu bewegen

Doch die meisten unserer Ängste sind eher kleinerer Natur und vom Wesen her irrational. Etwa die Angst, eine Rede zu halten, vor Zurückweisung der Angebeteten, dem Scheitern in der Selbständigkeit und dem Jobwechsel. Oder eben dem Umsetzen unseres Traumlebens.

Diese Ängste sind kein Signal, davonzulaufen oder sich zu verstecken. Sondern in aller Regel ein Signal, sich vorwärts zu bewegen und ihnen ins Auge zu sehen. Und sie dann zu unserem Vorteil zu verwenden.

Alles Ängste haben denselben Ursprung: das Unbekannte

Nicht nur jeder von uns verspürt Angst, sondern alle unsere Ängste haben auch einen gemeinsamen Ursprung: das Unbekannte oder Ungewisse.

Jede Angst, die man benennen kann, dreht sich um dieses Nicht-Wissen, was als Nächstes geschehen wird. Je ungewisser die Zukunft, desto größer die Furcht. Je vorhersehbarer (und damit auch eingefahrener) das Leben, desto weniger wirst Du Dich fürchten. Diese Angst vor der Zukunft steht also zwischen Dir und Deiner Veränderung. Sie macht Deine Motivation zunichte und lässt Dich festgefahren bleiben.

Der Schlüssel zu Angstbewältigung und Erfolg: Gewissheit inmitten von Ungewissheit schaffen

Zur Angstbewältigung gibt es eine Reihe von hilfreichen Verfahren und umfangreichen Vorgehensweisen. Ich möchte Dir hier jedoch 5 hilfreiche, sofort umsetzbare Tipps für Deinen Alltag vorstellen, die Du orts- und zeitunabhängig anwenden kannst. Diese Tipps haben sich für mich persönlich bereits in zahlreichen Veränderungssituationen bewährt:

Tipp 1: Stelle Dir Dein Leben heute in einem Jahr vor, wenn Du bis dahin nichts verändert hast

Für viele ist die Vorstellung, auch in naher Zukunft noch in einem unliebsamen Job, einer unglücklichen Beziehung oder einer toxischen Freundesgruppe leben zu müssen, die größte Motivation für Veränderung. Was verlierst Du jeden Tag durch Dein Nicht-Handeln? Wertvolle Lebenszeit, Erfüllung, Zufriedenheit, Erfolg oder etwas anderes?
Wird das Sich-Verstecken die Angst jemals zum Verschwinden bringen? Kannst Du erkennen, wie das Vermeiden von dem, was Dich verängstigt, genau genommen gegen Dich arbeitet, indem es Deine Angst weiter nährt? Weil Du nichts tust?

Tipp 2: Visualisiere Dein Traumleben immer wieder in Bildern

Erstelle Dir eine Traumliste, um die Leidenschaft und Motivation für Dein Ziel zu gewinnen. Male Dir Dein Traumleben so aus, wie Du es gerne haben würdest (wenn nicht Angst, Unbequemlichkeit oder Unsicherheit im Wege stehen würden). Bilder haben die größte Anziehungskraft zur Zielerreichung und Deine Träume kommen in greifbare Nähe. Beginne mit einem praktikablen Aktionsplan zur Umsetzung Deines Traumlebens. Dein Gefühl, festzustecken, verschwindet, da Du eine klare Vorstellung von Deiner Zukunft bekommst. Deine Angst wird durch positive Bilder überlagert.

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Tipp 3: Sammle möglichst viele Informationen über Dinge, über die Du Kontrolle hast

Du möchtest eine Rede halten? Werde ein Experte in Deinem Thema und schon wird ein Großteil Deiner Angst verschwinden. Prüfe vorher Technik und Mikro und mache einen Übungsdurchlauf vor Deinem Probepublikum. Teste alle Variablen, die Du kontrollieren kannst. Deine Angst ist in diesem Fall ein wertvoller Unterstützer in der Vorbereitung.

Du möchtest Dich selbständig machen? Hole Dir Rat bei Menschen, die bereits dort sind, wo Du hinmöchtest. Betreibe Marktforschung zu Deinem Thema oder Produkt und teste es in einer ausgewählten Zielgruppe oder Zielregion auf Markttauglichkeit. Minimiere Dein finanzielles Risiko, in dem Du anfangs noch eine andere Einnahmequelle aufrecht erhältst.

Tipp 4: Trete Deinem negativen Denken entgegen

Die meisten ängstlichen Menschen unter uns haben bereits in jungen Jahren eine Gehirnwäsche verpasst bekommen. Und zwar eine gesellschaftliche Gehirnwäsche, die uns dazu veranlasst, Dinge nur in einer bestimmten Weise zu tun: zur Schule gehen, einen Partner kennenlernen, Kinder bekommen, ein Haus bauen, Karriere machen etc.

Wenn unser Traumleben nun als Single oder in Hawai stattfinden soll, treten automaitsch sämtliche gedanklichen Abwehrmechanismen in Kraft, die es uns schwer machen, Veränderungen anzustossen. Aber in den meisten Fällen sind es nur unsere Gedanken über etwas, die die Angst wachsen lassen. Das beste Mittel gegen negative Gedanken ist es, ins Tun zu kommen, um dann zu bemerken, dass alles gar nicht so schlimm war wie gedacht.

Tipp 5: Tue jeden Tag etwas, vor dem Du Angst hast

Es ist nicht Dein Schicksal, ein nicht erfüllendes Leben zu führen. Akzeptiere die Nervosität und Aufregung als einen notwendigen Bestandteil Deines Lebens und übe das Angstfreisein täglich, indem Du immer wieder Deine Komfortzone verlässt.

Schreite zur Tat!

Herzlichst, Deine
Katja

P.S.: Du möchtest mutig Deine Berufung entdecken, Deine Ängste überwinden und Dein Vorhaben umsetzen? Eine neue Runde meines Online-Kurses „Mach‘ Dein Ding“ startet nächste Woche! Hier geht es zur Kursbeschreibung: http://katjagrieshaber.de/mach-dein-ding-kurs/

2 Kommentare

  • Hallo Kati,

    auch dieser sehr prägnante Artikel gefällt mir sehr gut. Die 5 Vorgehensweisen funktionieren auch aus meiner Sicht auf jeden Fall. Für den Vortrag hätte ich noch eine Idee: ev. kann Julia Deine Grundsätze mit einem kleinen Komikbild untermalen. Lustige Bilder merkt man sich gut und machen Spaß. Dagegen spricht vielleicht, dass dies auf einige Leser nicht so seriös wirkt. Bei mir wäre es nicht so.

    Liebe Grüße

    Ulf

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