Du steckst fest? Mit diesen 3 Tipps kommst du garantiert ins Handeln!

Vielleicht gehörst du auch zu den Menschen, die versuchen, Ihr Leben glücklicher und erfüllter zu gestalten? Vielleicht hast du auch schon verlockende Bilder im Kopf, wie das beste deiner Leben in Zukunft aussehen könnte? Oder gar schon ein ausgefeiltes Visionboard an deiner Schreibtischwand?

 

An guten Vorsätzen und attraktiven Zielsetzungen herrscht bei den meisten kein Mangel, lediglich bei der konkrete Umsetzung hapert es oft: wir zögern, zaudern, verzagen, verschieben oder geben schließlich ganz auf. Doch wer es nie in die Phase des Tätigwerdens oder Handelns schafft, bekommt früher oder später Probleme, sei es mit seinem Umfeld oder seinem eigenen Selbstwert.

Andererseits haben viele von uns schon erlebt, dass die Überwindung des inneren Schweindehundes beim Tätigwerden auch nicht immer des Rätsels Lösung ist. Uns nicht wirklich dabei hilft, dauerhaft an einer Sache dranzubleiben.

 

Was hindert uns also daran, das zu tun, wovon wir träumen?

Manchmal sind es ganz kleine Dinge, die uns davon abhalten können, ins Handeln zu kommen. Uns fehlen Wissen und Erfahrung oder einfach die nötigen Mittel, um in unserem Tun vorwärtszukommen. Diese Dinge können wir uns beschaffen oder aneignen, haben wir doch heute mit dem Internet und den modernen Medien ein beispielloses Angebot von Lern-, Informations- und Austauschmöglichkeiten. Gemäß dem Motto „wer suchet, der findet“, wird hier mit einigen Anstrengungen seine Ziele erreichen können.

Doch es kann noch andere, grundlegendere Blockaden geben, die uns am Handeln hindern können:

 

1.  Ziele, die nicht die eigenen sind, nicht zu momentanen Lebensumständen oder der Persönlichkeit passen

Viele bauen Ihr Bild vom Traumleben auf Zielen auf, die nicht ihre eigenen sind, nicht wirklich zu Ihrer augenblicklichen Lebenssituation oder ihrer spezifischen Persönlichkeit passen. Wir alle werden mehr vom Zeitgeist und den jeweiligen gesellschaftlichen Trends beeinflusst, als uns lieb sein kann. Und von mehr oder minder bewussten Erwartungshaltungen von außen.

Die schwangere Grafikerin plant nach der Geburt das Durchstarten in die eigene Selbständigkeit.

Der gelernte Ingenieur möchte ein Lifestyle-Business aufbauen, obwohl er seit Jahren immer am selben Ort Urlaub macht und hohen Wert auf Sicherheit legt.

Der Unternehmersohn wird darauf vorbereitet, mittelfristig die Nachfolge anzutreten, ohne überhaupt zu prüfen, ob er dafür geeignet ist.

Überflüssig zu sagen, dass diese Ziele für alle Parteien nicht unbedingt realistisch und von Erfolg gekrönt sein werden.

Die werdende Mutter hat mit Ihrem Nachwuchs die nächsten 12 Monate bereits ein zeitfüllendes Projekt und wird nur mit großer Mühe Zeit für weitere intensive Aufbauarbeit finden. Doch wird sich Ihre Lebenslage  mittelfristig entspannen, wenn das Kind in den Kindergarten oder die Schule kommt, und Ihre Pläne dadurch auch wieder realistischer.

Der Ingenieur könnte sich nochmals ausführlich mit seinen Werten und persönlichen Stärken befassen und dann vielleicht zu dem Ergebnis kommen, dass er in einer Festanstellung bei einem anderen Arbeitgeber sein volles Potenzial besser ausleben kann als in der Unsicherheit eines selbständigen Online-Businesses.

Der Unternehmersohn wird spätestens nach einiger Zeit bemerken, dass er für die Führung des Unternehmens gar nicht geeignet ist und sich erstmalig Gedanken über eine berufliche Entwicklung machen müssen, die wirklich zu ihm passt.

Nur Ziele, die wir selbst bestimmen und zu deren Erreichung wir unsere wahren Stärken einbringen und entwickeln können, werden uns wirklich so begeistern, dass wir leicht ins Handeln kommen, uns der Weg Spaß bereitet und von Erfolgen gekrönt sein wird. Dies als Voraussetzung dafür, auch dauerhaft dranzubleiben und Wachstum und Veränderung zu bewältigen.

 

2. Fehlende Kenntniss der stärksten Handlungsmotive

Weisst du, warum du bestimmte Ziele erreichen möchtest? Was steht als Antrieb hinter deinen Zielen? Sind es deine wahren Wünsche oder wurden Sie beeinflusst von Erziehung, Eltern oder anderen dir nahestehenden Personen? Oder einem gängigen Bild von einem Traumleben oder Traumjob, das uns von den Medien vorgegaukelt wird?

Wenn dich etwas persönlich und dauerhaft motivieren soll, müssen diese Motive aus deinem tiefsten Inneren heraus kommen. Und es gibt noch mehr Antreiber, als das Bedürfnis nach Erfülllung oder Wohlbefinden. Etwa das Motiv, es allen anderen zu zeigen, aber auch die Motivation, andere zu heilen oder ihr Leben zu verbessern. Oder das starke Motiv der finanziellen Unabhängigkeit. Oder das, mehr Schönheit in das Leben zu bringen. Oder immer wieder Neues zu entdecken.

Kennst du die ureigene Motivation für deine Ziele? Verstehst du die Triebfedern hinter deinem Tun?

Die meisten unter uns sind sich Ihrer Motive nicht bewusst und bleiben daher hinter Ihren Möglichkeiten in Beruf und Privatleben zurück. Nur wenn du deine Traumziele auf der Grundlage deiner Hauptmotivatoren festlegst, wirst du dauerhaft den Antrieb haben, diese auch zu erreichen. Mache dir daher deine Hauptmotivation bewusst: das Gefühl der Freude ist ein wichtiger Wegweiser für die jeweiligs ureigene Motivation.

 

3. Keine Ermutigung oder Unterstützung bei der Zielerreichung

Warum verstauben so viele Pläne und Ideen in den Schubladen und werden nicht umgesetzt? Weshalb verwerfen so viele Menschen Ihre kreativen Vorhaben? Weil Sie zu früh mit Kritik und Bewertung konfrontiert werden und sich den falschen Menschen geöffnet haben. Und das sorgt für schlechte Laune und Unlust.

Meist wollen wir ja unsere Ideen erst mal im Kreise unserer Familie oder Freunde testen, und wundern uns dann, wenn uns Hohn oder noch schlimmer Gleichgültigkeit entgegengebracht wird. Und schnell sind wir dann entmutigt oder legen unsere Träume erst mal auf Eis.

Günstiger ist es, sich auf seinem Weg Gleichgesinnte zu suchen, die ähnliche Ziele erreichen möchten wie man selbst. Oder einen Wegbegleiter oder Coach zu buchen, der einem hilft, das unwegsame Gelände, das bei jeder Umsetzung irgendwann auftaucht, zu durchqueren.

Beides hat den Vorteil, in feste Strukturen eingebunden zu sein, die einen bei der Realiserung seiner Traumziele unterstützen können. So können Motivationslöcher leichter aufgefangen und Hindernisse in einer tragenden Gemeinschaft besser bewältigt werden.

Suche dir daher unbedingt eine Gruppe Gleichgesinnter oder eine professionelle Wegbegleitung, um dich bei deiner Zielerreichung unterstützen zu lassen. Und achte sorgfältig darauf, nur wohlwollenden Menschen deine Träume zu verraten.

 

Viel Erfolg bei der Umsetzung!

Deine

Katja

 

 

 

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