Kündigen oder bleiben? Wie Du die richtige Strategie für Dich findest

Eine fade gewordene Arbeit, ein nervender Chef, fehlende Anerkennung am Arbeitsplatz: Es gibt viele Gründe, von heute auf morgen das Handtuch werfen zu wollen. Doch dieser Schritt sollte wohl überlegt sein.

Viele Arbeitnehmer machen sich die finanziellen Folgen einer Kündigung ohne Anschlussbezahlung nicht bewusst. Es geht zwar nicht um Durchhalten um jeden Preis, doch gibt es in vielen Fällen erst mal Alternativen zum sofortigen Abbruch der Arbeitsbeziehung.

So lange noch keine neue Alternativen in Sicht sind, rate ich allen meinen Klientinnen und Klienten in der Regel erst einmal dazu, sich in Ruhe zu überlegen, wo sie überhaupt hin möchten und welche Art von Job zu Ihnen passt. Von einer sicheren Basis aus. Mit einem erprobten System wie zum Beispiel meinem halbtägigem Intensiv-Coachingtag zum Finden der eigenen Bestimmung oder kreativen Business-Idee. Eine systematische und persönlichkeitsorientierte Schritt-für-Schritt-Methode zum Aufdecken der eigenen Wünsche, Stärken und Motivatoren.

Denn oftmals ergeben sich aus der intensiven Beschäftigung mit der eigenen Persönlichkeit überraschende Einsichten: dass zum Beispiel gar nicht der Job das Problem ist, sondern die Branche, in der man arbeitet. Oder man etwa einfach in neue Tätigkeitsfelder hineinwachsen möchte, wozu man beim eigenen Arbeitgeber durchaus gute Chancen hätte.

Manchmal ergibt sich auch, dass der Job gar nicht das eigentliche Problem ist, sondern Sinn und Erfüllung in anderen Lebensbereichen fehlen. Hier kann ein Hobby oder ein ehrenamtliches Engagement Abhilfe schaffen.

Und auch wenn Mann oder Frau mit der Selbständigkeit liebäugeln, ist eine schnelle Kündigung tunlichst zu vermeiden. Denn gerade dieser Schritt will gut vorbereitet sein.

In den meisten Fällen ist eine schrittweise Reduzierung der Arbeitszeit für 2-3 Jahre mit gleichzeitigem Aufbau der selbständigen Tätigkeit die sicherste Variante zu Unabhängigkeit und Erfolg. Viele Arbeitgeber sind offen für solche Regelungen und in einigen Fällen ergeben sich die ersten eigenen Aufträge sogar vom ehemaligen Gehaltsgeber.

Ist der momentane Arbeitgeber nicht offen für weitere Tätigkeiten oder möchte man seine selbständige Tätigkeit erst einmal in Ruhe ausprobieren, ist man für eine Weile gezwungen, zusätzliche Belastungen am Abend oder Wochenende auf sich zu nehmen.

Die Erfahrung zeigt hier aber, dass der Energiezuwachs, der diesen freien und selbstbestimmten Handlungen folgt sowie die Motivation für die eigene Sache den Aufwand mehr als ausgleicht.

Sollte der Aufbau der eigenen Selbständigkeit und einer sicheren finanziellen Basis schneller gehen, spricht nichts gegen eine vorzeitige Kündigung.

Auf jeden Fall hat es sich bewährt, die Arbeitsbeziehung dabei auch als solche zu betrachten: Ein Bündnis auf Zeit im Austausch Arbeit gegen Bezahlung. Das Einbringen von Know-How und Erfahrungen im Austausch gegen Entwicklungsmöglichkeiten. Sind diese am Arbeitsplatz nicht mehr gegeben, tut Änderung not. Aber mit Sachverstand und Vorbereitung bitte!

Herzlichst, Katja

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